• Silberkarklamm-Ramsau am Dachstein- Schladming-Dein HomeSpa- Food & Wohlfühlblog aus dem Mostviertel

    „Eine Klamm muss pro Urlaub bei uns einfach dabei sein. Ohne waren wir auf keiner Abenteuerreise.“ meint Georg beim Frühstück im Hotel zu mir. „Stimmt. Ich habe zwar noch nie von ihr gehört, die Fotos sehen jedoch traumhaft aus. Gemma oafoch! (gehen wir einfach ohne langes Nachdenken)“ antworte ich ihm wie immer in kurzen Sätzen 🙂 Am Eingang der Silberkarklamm werden wir von einem bumm vollen Parkplatz überrascht. Anscheinend ist die Wanderung doch sehr bekannt. Mindestens 100 Autos reihen sich, um 09:00Uhr, millimetergenau aneinander. Das kann ja ein Massenauflauf werden. Doch wir werden eines besseren belehrt und verlieben uns wohl zum gefühlten tausendsten Mal in die Region Schladming/Dachstein… Also LOS! WANDERSCHUCHERL BINDEN…

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    Fakten zur Silberkarklamm Wanderung:


    • Von Schladming Richtung Ramsau und dann Richtung Lodenwalker (Beschilderung)
    • Eintritt: 3-4€
    • Höhenmeter: ca. 250 HM
    • Dauer: ca. 90min (gemütlich hin und retour)
    • Geeignet für: alle trittsicheren Menschen zwischen 0-99 Jahren. Kleine Kids im Tragerucksack/kein Kinderwagen möglich
    • Hunde: Ja
    • WC: Silberkarhütte/keines am Start der Wanderung
    • Berghütte: Silberkarhütte
    • Wanderausrüstung: Rutschfeste Trailschuhe/leichte Wanderschuhe
    • Beste Wanderzeit laut Einheimischen: Frühling bei Schneeschmelze und nach Regen
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    „Echt jetzt? Was ist denn hier los! Immer wenn du dir denkst, kitschiger kann unsere Welt ja nicht sein, biegt man um eine neue Ecke und wird eines besseren belehrt. Ich liebe jeden Schritt hier. Gott, wie fantastisch!“…

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    Schon am Beginn der Silberkarklamm nehmen die unzähmbaren Wassermassen unsere Wanderherzen vollkommen in Besitz. Wir sind anscheinend genau zur richtigen Zeit hier. Millionen Liter eiskaltes Bergwasser stürzen dank der Schneeschmelze neben uns herab. Ein Wasserfall schöner als der andere. Die erwanderten Höhenmeter sind kaum zu spüren. Das einzige anstrengende ist meine Gesichtsmuskulatur. Vor lauter Grinsen tut mir mein Kiefer schon weh. Wir entdecken Klettersteige, an denen sich viele erfreuen. Tauchen unsere Füße in eiskaltes Bergwasser und kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus.

    Nach ca. 30 gemütlichen Minuten gibt die Silberkarklamm wieder die Landschaft frei. Man befindet sich plötzlich in einer unfassbar schönen Bergwelt. Umarmt von den vielen Gipfeln des Dachsteinmassiv. Unsere Augen erblicken schroffe Bergspitzen, Lawinenreste, grüne Wälder, karge Latschenhänge und die Silberkarhütte. Was für eine Schönheit diese Region doch ist!

    Wir entscheiden uns für den rechten Anstieg durch den Wald. Es geht kurz etwas bergauf. Gerade als ich anfange zu schnaufen, sind wir auch schon oben. Ab hier geht es nur mehr gerade zur Hütte. Es duftet nach frischem Kaffee und Bretteljause. Einladender kann eine Wanderung nicht beendet werden.

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    Mein Herz verspürt jedoch eine andere Sehnsucht. Wir haben auf den Wanderkarte den Silberkarsee entdeckt. Mal sehen wie weit wir dank der Schneemassen im heurigen Winter kommen. Hinter der Hütte geht es, ab dem Wegweiser, schnell zur Sache. Schritt für Schritt wird es steiler. Wie genial! Nach einigen Kurven wird das laute Lachen der Hüttenbesucher immer leiser. Die Latschen weniger. Der Berg rauher. Entgegenkommende Wanderer erzählen uns, dass man nicht mehr weit kommt. Kniehoher Schnee versteckt den Weg zum Silberkarsee. Ende Mai. Auf 1500 Meter. Dicke Wolken kündigen zudem einen Wetterumschwung an. Kaum gesehen regnet es auch schon. Wir kehren um. Versprechen dem Silberkarsee, ihn im Sommer zu besuchen.

    Für den Rückweg kann man im Sommer wohl noch eine andere Route wählen. Wir gehen zwecks Lawinenausläufern wieder durch die Silberkarklamm zurück. Verweilen nochmals mit unseren Blicken bei den Wasserfällen. Und kommen mit Millionen glückserfüllten Zellen zu unserem Auto zurück. Da die Wanderung so kurzweilig war, beschließen wir noch zum steirischem Bodensee zu fahren….


    Meine Emotionen für diese Wanderung in einem Wort:

    Wildheit!


    Ganz egal wie sehr der Mensch auch versucht die Bergwelt zu verändern. Die wahren Riesen unserer Welt holen sich ihre Landschaft wieder zurück! Formen sie nach ihren Wünschen und Bedürfnissen. Ob mit wildem Wasser, Lawinen, Geröll oder einem Jahrhundertwinter wie 2018/19… Und genau für diese WILDHEIT lieben wir unsere Bergwelt in Österreich von ganzem Herzen.

    Viel Freude beim Bestaunen der Silberkarklamm und womöglich dem Silberkarsee, wenn er sich zeigen möchte:-)

    xoxo Jasmin

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